Samstag, 21. Februar 2015

Was für eine Freude ...

Oft kommt man ganz unverhofft zu einem neuen Projekt. Bei mir war es soweit mit einem Dirndlnähkurs für Trachten. Und wie es oft so ist, hat man ein tolles Angebot unmittelbar vor der eigenen Haustür und Frau weiß es nicht.

Zufällig habe ich ein bisschen im Regionalteil unserer Zeitung gelesen und bin über eine Anzeige gestolpert, dass im Nachbarort ein Dirndlkurs mit Schnittkonstruktion stattfindet.

Ich habe natürlich gleich angerufen und es war noch ein einziger Platz frei, der vermutlich auf mich gewartet hat. Ganz günstig ist der Kurs nicht, aber es gibt wirklich viel zu lernen. Der Kurs findet immer von Freitag auf Samstag statt, mit Frühstück, Mittagessen, Kaffeetrinken und auch sonstigen Annehmlichkeiten. Die Räume sind sehr schön und jede Teilnehmerin hat richtig viel Platz.

Da Sonja natürlich auch mit will, konnten wir die Seminarleiterin dazu überreden, aauuussnnaahhmmmswweeiissee eine mehr zu nehmen, so dass wir nun nächsten Freitag zusammen in den Dirndlnähkurs starten.

Eigentlich sind richtige niederbayr. Trachten geplant, aber ganz so konventionell wollen wir das nicht, wir entwerfen unsere eigenen Modelle und hoffen, dass wir das umsetzen können.



Auf jeden Fall werden wir ein paar sehr schöne Wochenenden haben und freuen uns sehr auf die anderen Kursteilnehmerinnen, auf viele netten Gespräche, Ideen die entstehen und auf neue Kontake.

Vor 4 Wochen war auch schon das Kennenlernen - Ablauf des Kurses und jedes Mädel wurde persönlich vermessen. Ach ja, das möchte ich noch erwähnen, zur Begrüßung gabs Tee und Kaffee mit Torte (Cappuchino-Torte). Unsere Kursleiterin plant deswegen auch viel Nahtzugabe ein, weil sie die Erfahrung machen musste nach 2 Kurswochenenden in Niederalteich reicht die normale Nahtzugabe nicht aus ;-).



Besonders schön fanden wir die Stoffpakete, welche die Kursleiterin zur Auswahl mit hatte, ist richtig nett gemacht, passend zusammengestellt sind Mieder, Rock und Schürze, das ganze mit einem Bändchen und einem Label nett verschnürt.
 

Wir werden Euch die nächsten Wochen auf dem laufenden halten, was sich im Nähkurs so tut.


Als Hausaufgabe haben wir diverse Arbeitsmaterialien zu besorgen, natürlich auch die Stöffchen, was bei uns auf Grund eines größeren Lagerbestandes entfällt.

Und das wäre die Stoffauswahl des 1. Dirndls - das von Sonja:


Rauchblaues Leinen für den Rock, und mit Putten bedruckten Jeansstoff für das Oberteil. Das Dirndl wird wie gesagt, unkonventionell. Als Schürze wird ein flieder-weiss karierter Stoff dienen mit pinkfarbenem Schürzenband.

Wir berichten bald vom 2. Teil des Kurses und freuen uns drauf, die ersten Ergebnisse zu präsentieren.

Alles Liebe
Eure Silvi





Sonntag, 1. Februar 2015

Wollmauszucht und Chaosecken

Wir ziehen derzeit unser Nähzimmer um - also genauer gesagt, seit gestern. Die Arbeitsplätze haben wir für unser Hobby mittlerweile auf die ganze Wohnung über 2 Stockwerke verteilt und müssten mittlerweile Kilometergeld bekommen, für die zurückgelegten Strecken, um alles bewältigen zu können. Ein Haus mit mehr Platz ist leider nicht in Sicht, deshalb verkleinern wir unsere Schlafzimmer, zugunsten unseres Nähzimmers.

Der Umzug ist der perfekte Anlass, das ganze Ordnungssystem zu erneuern, um den Chaosecken den Kampf anzusagen. Aber wohin mit den kleinen Schätzen, z.B. den Bortenresten, die man sicherlich noch für irgendwas brauchen kann - oder mit den ganzen Fäden, Knöpfen, Stoffresten, Schnittmustern, Scheren, Nadeln und den ganzen Helferlein?

Schön aussehen soll es natürlich auch:  



Bortensalat :O) - Schon unzählige male liebevoll aufgewickelt, doch kaum sucht man was, sieht's wieder umgehend so aus. Heute versuche ich es mit einer neuen Variante ...

 ... und werden die Bortenreste liebevoll mit Paketschnur zusammenschnüren - die ideale Beschäftigung abends vor dem Fernseher.

Klarsichtboxen von Ikea beherbergen das Overlock-Garn. Unsere Utensilien lagern in Billy-Regalen - die Größe der Boxen ist ideal dafür.

Ein weiterer Ordnungsversuch - mit bunt bemalten Mandarinenkistchen. Sehen süß aus aber leider nicht so praktisch, weil man nicht sofort sieht, was drin ist.

 

Scheren, Schneiderkreide, Nadelnkissen, Lineale u.v.m. finden hier Ordnung - sie hängen griffbereit über der Nähmaschine. Ich habe hier 2 Holzleisten von einem kaputten Bilderrahmen (man kann irgendwie doch alles wieder brauchen :O) mit buntem Papier überzogen. In die Leisten wurden kleine Nägel eingeschlagen, an denen man seinen Krimskrams aufhängen kann.


Knöpfe, Perlen u.a. finden Platz in Sammelboxen von Überraschungseiern. Ich habe auch mal verusucht, eine Schraubenbox zu verwenden (rechts) - lässt sich aber nicht so gut stapeln, wie die Ü-Ei-Box und sieht auch nicht so doll aus.

Nähgarn und alte Schnittmuster finden in CD-Regalen Ihren Platz. Sieht zwar schön aus, wenn sie farblich sortiert sind aber die Garne stauben mit der Zeit ein - auch nicht ideal. Nun opfern wir uns und futtern tapfer große Eisportionen, da diese kleinen Plastikboxen ideal für die Einlagerung von Nähgarn erscheinen. Habe ich schon erwähnt, dass ich ein großer Fan von "Use what you have" bzw. Upcycling bin?

Bis heute bin ich auf der Suche nach dem perfekten Ordnungssystem - es soll klar und übersichtlich sein aber man soll auch bequem und schnell putzen und abstauben können, um seine Wollmauszucht klein zu halten. Dies ist mir bisher leider noch nicht gelungen. Gerade im Nähzimmer staubt alles sehr schnell ein und schnelle Abhilfe ist nötig.

Wie bewahrt Ihr Eure Sachen auf? Vielleicht hat jemand die ultivamtive Idee?

Ganz liebe Grüße und einen guten Start in die neue Woche :O)
Eure Sonja