Samstag, 12. Januar 2013

Schenninger und Schrenninger

oder als ich auszog um meinen Namen schützen zu lassen.

Vor ein paar Wochen hatte ich mich dazu entschlossen meinen Namen schützen zu lassen um auf Nummer sicher zu gehen.

Wegen dieser Absicht und wegen Informationen hatte ich bereits vor einem Jahr mit einem Patentanwalt
Namens Schenninger in der Stadt X ( die Namen sind frei erfunden und sollte es doch jemanden mit diesemNamen geben ist das Zufall und hat mit den Leuten nichts zu tun) Kontakt aufgenommen.

Der Antrag selber aber sollte  vor Weihnachten über die Bühne gehen und deswegen schrieb ich an die Kanzlei Schenninger eine e-mail, dass sie sich der Sache nun annehmen möchten. Jetzt hat sich der Herr Schenninger nicht  aber bei mir gemeldet und ich suche mir im Internet in der Stadt X die Telefonnummer heraus, aber dieses Mal von der Kanzlei Schrenninger. Ich hatte den Namen nur mehr ungefair im Kopf und deshalb war ich der Meinung, dass ich in der richtigen Kanzlei sei.

Ich hatte ein ganz wunderbares informatives Gespräch und vereinbarte mit Herrn Schrenninger sich meines Wunsches anzunehmen.

Nun kam von der Kanzlei Schrenninger vor Weihnachten noch ein Bestätigungsschreiben mit dem was wir besprochen hatten, mit dem Schreiben mein Mandat zu bestätigen und die Info, dass mich in den nächsten Tagen jemand wegen der Güteklassen anrufen würde - das müsste man noch klären.

Prombt ruft mich 3 Tage später eine Rechtsanwältin an, von der Kanzlei Schenninger,  wir plaudern nett zusammen, klären die Güteklassen und alles kann nun seinen Weg gehen.

Der gesamt Ablauf mit den beiden Kanzleien war so konform, dass es auch hier keine Unstimmigkeiten gab und sich die Zufälle häuften und deswegen auch keine Wiedersprüche aufgefallen waren. aqy< < <

Vor Weihnachten bekomme ich die Rechnung mit dem vereinbarten Betrag nun von der Kanzlei Schenninger, den ich auch im Dezember noch überwiesen habe und somit mit einem reinen, bezahlten Gewissen ins neue Jahr hinüber gehe.

Nun gestern die große Freude, bekomme ich schon wieder eine Rechnung, dieses Mal von der Rechtsanwaltskanzlei Schrenninger, die natürlich auch gerne für ihre Mühen entlohnt werden wollten.
Ich ruf nun bei Herrn Schrenninger an und meinte ich hätte die Rechnung bereits im Dezember bezahlt und ob noch was dazu kommt, oder ob es ein Versehen sei.

Herr Schrenninger prüfte nach und es war kein Versehen - es hatte schon seine Richtigkeit und erst dann stellten wir fest, dass er in seinem Namen ein "R" zu viel hatte und ich mir dem falschen Herrn Sch(r)enninger Kontakt aufgenommen hatt.e.  

Erst da viel es uns bzw. mir wie Schuppen von den Augen, dass ich versehentlich 2 Kanzleien mit dem gleichen Anliegen beauftragt hatte, weil sie sich lediglich durch ein "R" im Namen unterschieden hatten.
Sie haben das Büro in der gleichen Stadt, fast ganz ähnliche Telefonnummern und sind beide Patentanwälte.

Tja, wenn mich das Ganze nicht den doppelten Honorarbetrag gekostet hätte, wäre es direkt lustig gewesen. Im Übrigen ist es noch nicht klar ob es nicht auch noch Ärger mit dem Patentamt gibt, wenn der eine Antrag nicht rechtzeitig zurück gezogen werden kann. Kostet evtl auch noch ein paar Hundert Euro, weil sich der anwalt ja dazu äußern muß.

Ich habe diese Tage ernsthafte Überlegungen angestellt ob ich mir den Shop mit diesen hohen Nebenkosten überhaupt noch leisten kann :-)

Noch was Nettes am Rande, ich mußte mich entscheiden ob ich eine Wortmarke oder eine Wortbildmarke haben möchte. Der Anwalt hat sich deswegen meinen Blog und die Homepage angesehen und gemeint, von einer Wortbildmarke würde er abraten, weil die Katze ständig neue Klamotten hätte - kaum zu glauben, dass ein Rechtsanwalt dafür einen Blick hat

Liebe Grüße von Eurer Patentanwalt geschüttelten