Samstag, 23. Juni 2012

Einbügeletiketten


Ich habe jetzt einige Rückfragen wegen der Bügeletiketten  bekommen. Ich verwende Profitransferpapier, das ist das Papier  auf welche man die Bügelbilder druckt.

Bei mir hat sich das Logo angeboten, die Bügelsymbole gibts im Internet. Das Ganze mit einem Grafikprogramm bearbeiten, ich verwende Power Point, geht aber auch Paint Net oder Gimp, die letzten beiden Programme sind kostenlos im Internet herunter zu laden. 

Von den Folien gibts 2 verschiedene - einmal diese hier, die kann man für helle Shirts verwenden, der Druck muss spiegelverkehrt sein. Das Label mit einem knappen Rand ausschneiden und mit dem Druck nach unten legen. Anschließend so heiß wie möglich bügeln und so fest wie möglich. Zur Sicherheit lege ich Backpapier auf den Stoff.  Wenn man meint, dass es reicht, an einer Ecke den Druck leicht anheben und schaun - wenn die Farbe noch nicht übertragen ist weiter bügeln. Ist man fertig, Papier gleich heiß abziehen, sonst gehts nicht mehr ab. Diese Folien sind transparent - bitte beachten, das sich die Farben vom Logo mit der Farbe des Stoffes vermischt - sieht aber trotz Veränderungen der Farbe sehr gut aus.  Bei synthetischen Stoffen müsst Ihr schon vorher klären ob der Stoff das aushält. Da kann man sich behelfen, dass man das Logo auf einen passenden Extrastoff aufbügelt und dann beispielsweise mit Zickzackschere zuschneidet und das Label offenkantig einnäht.

Die andere Folie ist für dunkle Shirts und somit deckend. Die Folie ist auf einem Trägerpapier, muss genau ausgeschnitten werden, weil man wirklich alles sieht und da wird auch ganz normal gedruckt. 
Also hier ziehe ich einen Rahmen um mein Logo. Folie abziehen auf den Stoff legen, Backpapier darüber und wieder bügeln. Diese Folien sind etwas teurer, halten aber perfekt und ganz lange. Hier hat mich ja jemand darüber informiert, dass es Vorschrift ist, dass die Etiketten waschbar sein müssen. Also mit diesen Aufklebern erfüllt man alle Kriterien und es sieht auch noch hübsch aus. Ich selber verwende eine Transferpresse - habe ich mir mal aus Jux  geleistet und jetzt kommt sie wirklich ständig zum Einsatz.

Die Idee kam mir deswegen, weil ich bei gekauften Shirts  die weißen Aufdrucke im Innenrücken  gesehen habe. 

Damit der Bogen ausgenützt ist, richte ich mir die Qualitäten und Größen her, welche ich am meisten benötige. Leider kann man die Etiketten nicht einzeln ausdrucken.

Wer so ein Papier haben will kann sich bei mir melden, ich gebe sie in kleinen Mengen ab. Das Papier für helle Shirts kostet 1 DIN A 4 Bogen 0,90 € und für die dunklen Shirts 1,30 €. Ihr könnt auch im Internet schaun es gibt zahlreiche Anbieter - allerdings ist die Qualität der Papier sehr verschieden. 

Hoffe, ich konnte Euch mit diesen Infos helfen und viel Spaß bei der Bügeletikettenproduktion 
ich fahre heute nochmals zu meinem Nähmaschinenhändler Cover Maschine testen, dann gibts wieder einen Bericht dazu

Wünsche Euch einen herrlichen Samstag, bei uns ist Sommerwetter