Freitag, 22. Juni 2012

Das Geschisse mit der Covermaschine

Wenn man so durch die Blogs streift und sich mit anderen unterhält, kommt das Thema Cover auf. Wie hat Heike so schön in ihrem Blog geschrieben, das Thema lässt einen nicht wirklich los. Man hat einen Hang zum Perfektionissmus und es soll so schön genäht sein wie aus der Industrie.

Durch die Anfrage von einer Freundin nochmals darauf gestoßen, habe ich nun meine Janome Cover wieder hervor geholt und war heute bei meinem Nähmaschinenhändler.

Ich bin bei der Firma Bernkopf in Landau, die ich Euch wärmstens ans Herz legen kann. Sie verkaufen international, und sind noch ein Familienunternehmen von einer Freundlichkeit, die man nicht mehr so schnell findet. Eben eine Unternehmerfamilie vom alten Schlag.

Herr Bernkopf hat sich nun heute meine Janome angesehen und neu eingestellt. Allerdings war auch er der Meinung, dass die alten Janomes, meine ist noch von der ersten Generation, Zicken sind.

Heute habe ich anschließend nach dem Besuch getestet



Hier ein Bild von dem Versuch. Wenn es denn ginge würde es wirklich super aussehen

und hier noch ein Bild vom Halsausschnitt



Bei den Ärmelausschnitten habe ich komplett auf dem weißen Jersey genäht und beim Halsausschnitt ist eine Naht im Bündchen und die andere im Jersey.  Also ich bin schon begeistert wie es aussehen kann, wenn es denn funktioniert. Aber leider tuts das auch jetzt noch nicht so wirklich perfekt. Das liegt aber nun nicht an Herrn Bernkopf, sondern an der Maschine. Sie hat einfach noch Kinderkrankheiten.

Nachdem ich mich die letzten Wochen durch sämtliche Foren gelesen habe, werde ich nun bei Frau Bernkopf die neue Cover testen. Sie hat mir versichert, dass diese Maschine die Probleme nicht mehr hat.  Auf geraden Nähten, wo keine dreifachen Stofflagen sind so wie am Halsausschnitt geht die Maschine einwandfrei.

Und auch einen Trick habe ich angewandt um über die Doppelnähte zu kommen, man kann ein Kreditkärtchen vorne unter den Fuss schieben, damit er sich anhebt und so lässt sich ganz einfach
aber die schwierigen Stellen nähen.


Hier habe ich das übrigens falsch gemacht, wenn man das Kärtchen vorne unterlegt, geht dass sehr gut, dass man über diese doppelten Nahtstellen nähen kann. 

und noch was, bei diesen Maschinen kommt es sehr auf das verwendete Ganr an. Wir konnten heute feststellen, dass diese Cover die besten Ergebnisse mit einm 120iger Nähgarn hat. Ebenfalls sollte man unbedingt Jerseynadeln verwenden, hier wurden Schmetznadeln eingesetzt.

Also alles in allem habe ich beschlossen mir die neue Janome zu kaufen oder vielleicht wird es auch
eine Bernina. Bei der sind wohl auch inzwischen die Kinderkrankheiten ausgeheilt. Das hat mir jedenfalls Frau Bernkopf versichert.

Ich werde jetzt mal sehen, ob ich morgen noch einen Termin bei ihr bekomme und dann berichte ich nochmals.

Werde Euch auf dem Laufenden halten wie das nun mit der Cover weiter geht.

Bis auf bald und liebe Grüße