Sonntag, 23. Oktober 2011

Oh wie schön ist Panama Teil 1 Abreise mit Hindernissen

Eigentlich wollten wir am Samstag den 15. Oktober morgens um 5.00 h Richtung Toscana zu Steffi aufbrechen. Am Freitag kruschten wir noch die letzten Utensilien zusammen, bis uns auffiel, dass es unheimlich still in der Wohnung war, keine kleinen Hundebeine die hinter einem her trapsten.

Nach dem Durchsuchen der Wohnung mussten wir feststellen Einstein war stiften gegangen. Natürlich suchten wir als erstes die üblichen Gassiwege ab, kein Einstein weit und breit. Daher entschlossen wir uns erst einmal abzuwarten. Inzwischen war es dunkel geworden, der Hund immer noch nicht da, aber inzwischen waren die Jäger unterwegs, bei uns war die Jagdsaison eröffnet. Die Todesangst die wir um unseren Hund hatten kann ich hier gar nicht beschreiben. Nachts um 12.00 h gingen wir nochmals erfolglos auf die Suche. Ich glaube ich brauche nicht zu beschreiben wie unheimlich es ist durch die dunklen Waldwegen zu kriechen.

Inzwischen hatte ich Steffi abgesagt, wir konnten nicht fahren ohne zu wissen wo der Hund abgeblieben war. Am Samstag Morgen machte sich Sonja telefonisch auf die Suche, Tierheim und Polizei und siehe da, bereits Freitagnacht hatte jemand einen Beagle gemeldet den sie an einer Tankstelle aufgesammelt hatten. Die Leute waren natürlich der Meinung, der Hund sei wegen Urlaub ausgesetzt worden.

So gegen 11.00 h hatten wir unseren Hund endlich wieder, 15 km von unserer Wohnung entfernt war er bei den netten Leuten über Nacht geblieben. Dort ging es im ziemlich gut, hatten die Retter ebenfalls 2 Hunde und Einstein liebt Gesellschaft.

So konnten wir nun endlich gegen 13.00 h hier abfahren. Die Aufregungen mit dem Hund waren nicht ohne, so dass uns die Lust am Verreisen eigentlich schon vergangen war, ehe die Reise begonnen hatte, hies es doch auch, dass wir den Hund keine Sekunde ableinen durften.

Gegen 21.30 h waren wir dann endlich in Gaiole bei Steffi und so hat unsere Wohnung ausgesehen:









Gaiole liegt etwa 30 km von Siena entfernt, sehr einsam und abgelegen. Das Haus von Steffi liegt im Wald und ist nochmals ca 10 km von Gaiole entfernt. Gaiole ist praktisch der nächste kleinere Einkaufsort.

Steffi selber lebt seit 30 Jahren in der Toscana und hat diese "Capana" - also das Gästehaus liebevoll und mit einer äußerst interessanten Einrichtung renoviert.  4 Personen können locker in dem kleinen Häuschen wohnen. Für eine Familie mit Kindern ideal, da kein Verkehr ist und um das Häuschen ist ein riesiger Garten in dem man sich frei bewegen kann. Es leben 2 große Hunde, 4 Katzen und einige Hühner auf dem Hof - ansonsten leben Steffi und ihr Sohn Mirko im Haupthaus.

Das Haus von Steffi ist inzwischen 300 Jahre alt und hat eine sehr angenehme Atmosphäre.

Von dem was wir so erlebt haben, gibt es jeden Tag ein bisschen etwas zu berichten, untermalt mit herrlichen Fotos. Das Wetter war traumhaft schön, sehr herbstlich, also genau so kühl wie bei uns, aber für die Touren die wir unternommen haben ideal.