Sonntag, 7. März 2010

Schmetterlinge sterben schnell











Sie hat mich besucht, die Liebe
so tief, so blau, so wild wie das Meer
mit all Ihren Gefühlen
erhaben, chaotisch, bedeutend und schwer

Sie kamen geflogen, wie hauchzarte Gebilde
wie flatternde Schmetterlinge, zerbrechlich, verspielt und so schön
nahmen Platz auf der Seele und waren bereits im vergehn
ich hegte die Hoffnung auf beständiges Sein
doch schon trieb das Schwert er in mein Herz tief hinein

Er kam und zerstörte mit brutaler Gewalt
zertrat die Gebilde so zierlich und bunt angemalt
riß aus ihre Flügel, zerschnitt mir das Herz
zurück ist geblieben ein unendlicher Schmerz

Ein Schmerz voller Sehnsucht nach Liebe dem gemeinsamen Sein
nie mehr willich lieben, Sehnsucht wird treuer Gefährte mir sein
ich will nicht mehr leiden an bösem männlichen Tun
will lieber in meiner behütenden Weiblichkeit ruhn
(toscaminni-Februar 2010)